Statuten von AVIVO Region Basel

Vereinigung für Seniorinnen und Senioren, Invalide, Witwen und Waisen Association des Veillards, Invalides, Veuves et Orphelins (AVIVO)

Die männliche Sprachform gilt auch für die weibliche und umgekehrt.

I. NAME, SITZ, ZWECK

  1. Unter dem Namen „AVIVO Region Basel“ (kurz AVIVO Basel) besteht ein Verein im Sinne von Art. 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs mit Sitz in Basel. Die Avivo Basel ist in der Stadt und in der Region tätig. Sie ist Mitglied des Dachverbands Avivo Suisse und anerkennt dessen Statuten und Beschlüsse.
  2. AVIVO Region Basel ist ein gemeinnütziger, nicht gewinnorientierter Verein und an keine Partei oder Religionsgemeinschaft gebunden. Sie kann jedoch Vorstösse von Parteien, Verbänden und Seniorenvereinigungen unterstützen, deren Bestrebungen auf der Linie ihrer eigenen Ziele liegen.
  3. Die Avivo Basel unterstützt alle Bestrebungen, die soziale Lage der Rentner, Invaliden und gesellschaftlich Benachteiligten menschenwürdig zu gestalten durch ihr Engagement für den Ausbau und gegen den Abbau sozialer Einrichtungen wie AHV, Ergänzungsleistungen, Altersvorsorge und andere. Sie setzt sich für ein wohnliches Basel ein. Die Avivo Basel fördert die sozialen Kontakte und die Geselligkeit unter den Mitgliedern durch Veranstaltungen und andere Angebote.

II. MITGLIEDSCHAFT

  1. Mitglieder können Frauen und Männer werden, die bereit sind, die Ziele des Vereins zu unterstützen.
  2. Die Mitgliedschaft wird erworben durch die Beitrittserklärung und die Bezahlung des Jahresbeitrags. Sie beginnt, sobald die Beitrittserklärung vom Vorstand gutgeheissen ist. Sie endet mit dem Austritt oder Ausschluss.
  3. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Das Mitglied ist anzuhören. Bei einem Rekurs entscheidet die Generalversammlung endgültig.
  4. Die Mitglieder trifft keine vereinsrechtliche Schuldendeckungspflicht. Die Avivo Basel übernimmt keine Haftung für Unfälle oder Schäden gegenüber Drittpersonen. Die Versicherung ist Sache der Mitglieder.

III. ORGANISATION

  1. Die Organe des Vereins sind:
    a) Die Generalversammlung
    b) Der Vorstand
    c) Die Kontrollstelle (Revisorat)

IV. DIE GENERALVERSAMMLUNG

  1. Die ordentliche Generalversammlung findet vor dem 30. April statt und entscheidet über folgende Geschäfte: Genehmigung des Protokolls der letzten Generalversammlung, Abnahme der Jahresberichte, Abnahme der Jahresrechnung, Budget, Entgegennahme des Berichts der Kontrollstelle, Décharge-Erteilung an die Vorstandsmitglieder und die Kontrollstelle. Die GV wählt das Präsidium (Präsidentin/Vizepräsidentin oder zwei Co-Präsidenten, im Folgenden auch „Vorsitzende“ genannt), Kassierin, übrige Vorstandsmitglieder, Delegierte und Ersatzdelegierte und befindet über Jahresprogramm, Jahresbeiträge, Statutenänderungen, allfällige Rekurse sowie Anträge des Vorstands und der Mitglieder.
  2. Das Geschäftsjahr dauert vom 1. Januar bis zum 31. Dezember.
  3. Die Mitglieder sind vom Vorstand mindestens vier Wochen vor der Generalversammlung unter Bekanntgabe der Traktanden schriftlich einzuladen.
  4. Anträge der Mitglieder an die Generalversammlung sind dem Vorstand mindestens 14 Tage vor der Generalversammlung schriftlich einzureichen.
  5. Eine ausserordentliche Generalversammlung findet statt:
    a) auf Beschluss einer Generalversammlung
    b) auf Beschluss des Vorstands
    c) Auf schriftliches Begehren von mindestens 20 stimmberechtigten Mitgliedern an den Vorstand unter Angabe der Gründe bzw. Nennung der zu behandelnden Traktanden. Die ausserordentliche Generalversammlung ist durch den Vorstand innert acht Wochen ab Beschlussfassung respektive Eingang des Begehrens einzuberufen.
  6. Wahlen und Abstimmungen erfolgen offen, soweit nicht von mindestens einem anwesenden Mitglied eine geheime Entscheidung verlangt wird. Verlangt ein anwesendes Mitglied geheime Abstimmung, so wird die Rednerliste unmittelbar geschlossen und der Präsident lässt ohne Diskussion sofort abstimmen. Es gilt die einfache Mehrheit. Der Vorsitzende ist stimm- bzw. wahlberechtigt. Bei Stimmengleichheit fällt er den Stichentscheid.

V. DER VORSTAND

  1. Der Vorstand besteht aus 7 bis 11 Mitgliedern. Mit Ausnahme der Vorsitzenden und der Kassierin konstituiert er sich selbst. Er setzt sich zusammen aus dem Präsidium, Kassierin, Sekretär Protokollführer und weiteren Mitgliedern und wird durch die Generalversammlung gewählt. Die Amtsdauer beträgt ein Jahr. Die Mitglieder sind für maximal 8 Jahre wiederwählbar. Im Lauf des Jahres eintretende Vakanzen kann der Vorstand von sich aus ergänzen. Er wird durch das Präsidium oder auf Antrag dreier Vorstandsmitglieder einberufen und ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit der Mitglieder anwesend ist. Über alle Beschlüsse ist Protokoll zu führen. Der Vorsitzende ist stimm- und wahlberechtigt. Bei Stimmengleichheit fällt er den Stichentscheid.
  2. Dem Vorstand stehen alle Befugnisse zu, die nicht durch Gesetz oder Statuten der Generalversammlung zugewiesen sind. Er führt die laufenden Vereinsgeschäfte und organisiert den Vereinsbetrieb. Ihm obliegt der Vollzug der Beschlüsse der Generalversammlung. Der Vorstand bezeichnet die zeichnungsberechtigten Personen. Ab 2‘000 Franken ist Kollektivunterschrift zu zweien nötig. Der Kassier ist angehalten, mindestens quartalsweise sowie auf Anfrage hin dem Vorstand die aktuellen Bank- und Postkonto-Auszüge vorzulegen.
  3. Der Vorstand bestimmt die Delegierten, soweit sie nicht an der Generalversammlung von den Mitgliedern gewählt wurden.
  4. Der Vorstand erarbeitet ein Spesenreglement. Das Spesenreglement muss von der Generalversammlung genehmigt werden.

VI. DIE KONTROLLSTELLE (REVISORAT)

  1. Die Kontrollstelle besteht aus zwei Rechnungsrevisoren und einem Ersatzrevisor, die durch die Generalversammlung gewählt werden. Die Amtsdauer beträgt ein Jahr. Der erstgewählte Revisor scheidet nach zwei Jahren aus, der Ersatzrevisor rückt nach usw. Die Wiederwahl der ausgeschiedenen Revisoren im darauffolgenden Jahr ist zulässig, so dass das Rotationsprinzip zur Anwendung kommen kann. Die Revisoren dürfen nicht Mitglied des Vorstands sein.
  2. Die Aufgabe der Kontrollstelle kann auch ausserhalb des Vereins einer Treuhandgesellschaft oder einer ausgewiesenen Fachkraft übertragen werden. Die Kontrollstelle hat der Generalversammlung alljährlich den Revisionsbericht schriftlich vorzulegen.

VII. STATUTENREVISION

  1. Die Statuten können durch Beschluss der Generalversammlung geändert werden, wenn zwei Drittel der anwesenden Mitglieder zustimmen.

VIII. AUFLÖSUNG

  1. Zur Auflösung der Avivo Basel bedarf es der Zustimmung von drei Vierteln aller Mitglieder. Sie kann nur durch eine eigens zu diesem Zweck einberufene Generalversammlung beschlossen werden. Bei der Auflösung fliesst das Vermögen an den Dachverband Avivo Suisse zur treuhänderischen Verwaltung mit dem vorrangigen Ziel einer Neugründung.

Die vorliegenden Statuten wurden an der Generalversammlung vom 7. April 2017 in dieser Form genehmigt und treten mit gleichem Datum in Kraft.

Minka Hofer (Co-Präsidentin)
Peter Flubacher (Co-Präsident)
Rudolf Schulter (Protokollführer)

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